HundLesezeit 3 Minuten

Dein Hund kann nicht sagen, was im Napf fehlt

Meine Hunde sind alle sehr alt geworden, waren bis zuletzt agil und haben einen Tierarzt selten von innen gesehen. Ich halte das nicht für Glück.

Ein Hund zeigt nicht, wenn es ihm schlecht geht. Das steckt tief im Instinkt: Im Rudel wird das schwache Tier zum Problem. Also macht er weiter, bis es nicht mehr geht. Und wenn er dann mal schnappt, weil etwas wehtut, heißt es „böser Hund“.

Dieselbe Regel wie beim eigenen Essen

Ich lese Futteretiketten wie Lebensmitteletiketten: Was steht ganz vorne, wie lang ist die Liste, und wie viel davon ist tatsächlich das, was das Tier von Natur aus frisst? „Von Tierärzten empfohlen“ auf einer bunten Packung ist ein Werbesatz und keine Analyse.

Ein Hund stammt vom Wolf ab. Der Wolf sitzt nicht am Lagerfeuer und knabbert Kroketten. Man muss daraus keine Ideologie machen – aber es ist ein brauchbarer Maßstab, wenn man vor dem Regal steht.

Die Grenze, die ich klar ziehe

Der Treppenwitz beim Sparen

Bei einigen einfachen Reinstoffen ist die Variante aus dem Tierbedarf chemisch dasselbe wie die teure Version mit dem Hochglanzetikett – nur ohne die Verpackung und ohne den Aufpreis. Manchmal ist der Hund am Ende besser versorgt als sein Mensch. Darüber lohnt es sich, kurz nachzudenken.

Wo es individuell wird

Welches Futter und welche Ergänzung zu deinem Hund passt, hängt an Rasse, Alter, Gewicht und Verfassung. Wenn du es natürlich angehen willst und der Tierarzt grünes Licht gegeben hat, überlegen wir gemeinsam, was sinnvoll ist.

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