KücheLesezeit 3 Minuten

Das Öl in deiner Pfanne

Du denkst, du kochst gesund. Dabei kommt es weniger darauf an, welches Öl im Regal als gesund gilt, sondern darauf, was du damit machst.

Reife und unreife Brombeeren am Strauch
Frisch, reif, kurz gelagert: bei Fetten entscheidet der Zustand über den Nutzen.

Jedes Fett hat einen Punkt, ab dem es die Hitze nicht mehr verträgt. Wird es darüber hinaus erhitzt, verändert es sich – und was dann in der Pfanne entsteht, wolltest du eigentlich nicht essen. Das Problem: Ausgerechnet die Öle, die viele für die gesunde Wahl halten, vertragen oft am wenigsten Hitze.

Trenn nach Verwendung, nicht nach Ruf

Ich mache es seit Jahren so, und es ist die einfachste Regel überhaupt: Für die heiße Pfanne nehme ich hitzestabile Fette wie Butterschmalz, Ghee oder Kokosöl. Fürs Kalte – über den Salat, ins fertige Gericht – kommen die empfindlichen guten Öle. Ein hochwertiges Leinöl gehört nie in die heiße Pfanne, egal wie gesund es im Regal beworben wird.

Was ich bei mir selbst beobachtet habe

Ich hatte jahrelang Dinge, die ich schlecht vertrug, ohne dass ich einen Reim darauf machen konnte. Irgendwann habe ich ein bestimmtes Öl aus der Küche verbannt – und plötzlich vertrug ich wieder deutlich mehr. Das ist meine persönliche Erfahrung und kein Beweis für irgendetwas. Aber es hat mir gezeigt, wie oft man beim Suchen das Falsche verdächtigt.

Fett-Ordnung in der Küche

Wo es individuell wird

Welche Unverträglichkeit bei dir woher kommt, ist Detektivarbeit und bei jedem anders. Wenn du seit Jahren etwas mit dir herumträgst, das sich niemand erklären kann, lohnt sich ein gezielter Blick statt wildem Ausprobieren – vorausgesetzt, das Medizinische ist abgeklärt.

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