AbendsLesezeit 3 Minuten

Dein Gehirn denkt, es ist Mittag

Du sitzt abends auf der Couch und glaubst, du entspannst. Dein Gehirn ist da anderer Meinung.

Brennnesseln im Gegenlicht der Sonne
Der Körper unterscheidet Licht nicht nach Quelle. Er unterscheidet nach Helligkeit.

Handys, Monitore und LED-Lampen strahlen stark in einem Lichtbereich, den dein Gehirn seit Urzeiten mit hellem Tageslicht verbindet. Es hat keinen Grund anzunehmen, dass es zweiundzwanzig Uhr ist – es sieht Mittag. Also fährt es die abendliche Umstellung nicht sauber herunter.

Das Ergebnis kennst du: Du bist müde, aber nicht schläfrig. Du liegst im Bett und der Kopf läuft weiter. Und am nächsten Morgen fühlst du dich, als hättest du geschlafen, aber nichts davon gehabt.

Warum das mehr ist als schlechter Schlaf

Der Körper repariert nachts. Regeneration ist kein Nichtstun, sondern ein aktiver Vorgang, für den er Ruhe braucht und Bausteine. Wer über Jahre schlecht herunterfährt, gibt ihm für diese Arbeit jeden Tag ein bisschen weniger Zeit. Gerade wer körperlich arbeitet und ohnehin viel zu reparieren hat, merkt das irgendwann deutlich.

Was ich abends mache

Das Beste daran: Es kostet keinen Cent, du brauchst nichts zu kaufen, und du merkst innerhalb weniger Tage, ob es bei dir etwas bringt.

Wo es individuell wird

Wenn Schichtdienst dazukommt, wird es komplizierter – dann geht es darum, die Rhythmen so zu legen, dass dein Körper überhaupt eine Chance hat. Wie das in deinem Dienstplan aussehen kann, schauen wir uns gerne konkret an.

Beratung anfragen
WeiterlesenDas Öl in deiner PfanneDie Pause, die du dir nie gönnstVon außen drauf oder von innen ran