NaturLesezeit 3 Minuten

Der Fisch ist nur der Zwischenhändler

Bei empfindlichen Ölen kaufst du keine Menge. Du kaufst Zustand.

Braunglasflasche mit Pipette zwischen Efeu am Stein
Bei empfindlichen Ölen kaufst du keine Menge, sondern Zustand.

Bestimmte Fettsäuren kann der Körper nicht selbst herstellen, sie müssen über die Nahrung kommen. Klassischerweise landet man da beim Fischöl. Nur: Der Fisch stellt diese Fettsäuren gar nicht selbst her. Er nimmt sie über Algen auf. Er ist, wenn man so will, der Zwischenhändler – und kein besonders sauberer, weil sich auf diesem Weg auch anreichert, was im Meer sonst noch schwimmt.

Deshalb ist Öl aus kontrollierter Algenzucht für mich die logischere Wahl: näher an der Quelle, ohne den Umweg, und ohne das Schadstoffthema. Nebenbei auch für alle geeignet, die kein Tierprodukt möchten.

Das eigentliche Problem: Ranzigkeit

Diese Öle sind empfindlich. Licht, Wärme und Sauerstoff setzen ihnen zu. Ein Produkt, das ranzig ist, bringt dir nicht nur nichts – es ist schlicht verdorben. Und du merkst es der Kapsel von außen nicht an.

Worauf ich bei Ölen achte

Wo es individuell wird

Ob und in welcher Form ein solches Öl für dich sinnvoll ist, hängt an deiner Ernährung und deiner Situation – und daran, was du sonst noch nimmst. Das ordne ich gerne mit dir ein.

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