Der Fisch ist nur der Zwischenhändler
Bei empfindlichen Ölen kaufst du keine Menge. Du kaufst Zustand.
Bestimmte Fettsäuren kann der Körper nicht selbst herstellen, sie müssen über die Nahrung kommen. Klassischerweise landet man da beim Fischöl. Nur: Der Fisch stellt diese Fettsäuren gar nicht selbst her. Er nimmt sie über Algen auf. Er ist, wenn man so will, der Zwischenhändler – und kein besonders sauberer, weil sich auf diesem Weg auch anreichert, was im Meer sonst noch schwimmt.
Deshalb ist Öl aus kontrollierter Algenzucht für mich die logischere Wahl: näher an der Quelle, ohne den Umweg, und ohne das Schadstoffthema. Nebenbei auch für alle geeignet, die kein Tierprodukt möchten.
Das eigentliche Problem: Ranzigkeit
Diese Öle sind empfindlich. Licht, Wärme und Sauerstoff setzen ihnen zu. Ein Produkt, das ranzig ist, bringt dir nicht nur nichts – es ist schlicht verdorben. Und du merkst es der Kapsel von außen nicht an.
- Herkunft und Reinheitsprüfung müssen angegeben sein. Fehlt beides: weiter.
- Dunkle Flasche, kühle Lagerung, kurze Haltbarkeit nach dem Öffnen.
- Kleinere Gebinde häufiger kaufen statt der Jahresvorrat im Angebot.
- Der Geruchstest ist ehrlicher als jedes Etikett.
Wo es individuell wird
Ob und in welcher Form ein solches Öl für dich sinnvoll ist, hängt an deiner Ernährung und deiner Situation – und daran, was du sonst noch nimmst. Das ordne ich gerne mit dir ein.
Beratung anfragenDieser Beitrag dient der Information und der Prävention. Er ersetzt keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung, enthält keine Heilversprechen und keine Dosierungsempfehlungen. Bei bestehenden Beschwerden, Erkrankungen oder der Einnahme von Medikamenten wende dich bitte an deinen Arzt oder Heilpraktiker.