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Die Natur hat großartige Stoffe – man muss sie richtig einsetzen

Viele der besten Substanzen sind seit Jahrzehnten bekannt und günstig zu haben. Teuer wird es erst, wenn jemand eine Hochglanzpackung drumherum baut.

Zwei braune Glasflaschen mit Pipette zwischen Kräutern auf einem Stein
Braunglas, kühl und dunkel gelagert: bei Naturstoffen entscheidet oft die Behandlung über den Nutzen.

Ich bin kein Fan von Pulvern, die in bunten Dosen als Wundermittel verkauft werden. Ich bin aber ein großer Fan von einfachen Naturstoffen, die man versteht und richtig einsetzt. Der Unterschied zwischen beidem ist selten der Preis – es ist das Wissen darüber, worauf es ankommt.

Vier Dinge entscheiden

Herkunft und Verarbeitung. Bei Pflanzenstoffen entscheidet die Verarbeitung mit darüber, was am Ende überhaupt noch drin ist. Ein schonend gewonnenes Produkt und ein billig extrahiertes können auf dem Etikett gleich aussehen und im Glas völlig verschieden sein.

Frische. Manche Stoffe verderben schnell, besonders empfindliche Öle. Ein altes Produkt ist kein günstiges Produkt.

Anwendungsform. Nicht alles muss geschluckt werden. Manche Stoffe können auch über die Haut aufgenommen werden und umgehen den Umweg über die Verdauung. Das ist keine Esoterik, sondern schlicht ein anderer Aufnahmeweg.

Geduld. Naturstoffe arbeiten selten über Nacht. Wer nach drei Tagen aufgibt, hat nur Geld ausgegeben, sonst nichts. Und bei manchen gilt: langsam einschleichen statt gleich die volle Menge, sonst reagiert der Körper deutlicher, als dir lieb ist.

Meine Grundregeln bei Naturstoffen

Und was ich nicht mache

Ich schreibe keine Mengenangaben ins Netz. Nicht aus Geheimniskrämerei, sondern weil pauschale Dosierungen ohne Kenntnis der Person unseriös sind. Wer dir im Internet ohne Rückfrage sagt, wie viel du wovon nehmen sollst, verkauft dir etwas – meistens sich selbst.

Wo es individuell wird

Welche Naturstoffe für dich sinnvoll sind, in welcher Qualität und in welcher Reihenfolge du anfängst, ist genau die Art Frage, die pauschal nicht zu beantworten ist. Zu viel auf einmal ist rausgeworfenes Geld, das Falsche zuerst genauso. Da setzen wir zu zweit an.

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