Muss ich jetzt zwanzig Kapseln schlucken?
Ich höre die Frage bei fast jedem Gespräch. Die ehrliche Antwort ist kurz.
Nein. Du musst nicht zwanzig Kapseln am Tag nehmen, nicht zweihundert Euro im Monat ausgeben und dich trotzdem schlecht fühlen. Wenn dir jemand ein Protokoll mit fünfzehn Positionen hinlegt, bevor er dich überhaupt kennt, dann verkauft er ein Sortiment und keine Beratung.
Das Drittel-Prinzip
Von allem, was ich schreibe, trifft vielleicht ein Drittel auf dich zu. Genau dieses Drittel ist dein Hebel. Den Rest kannst du getrost ignorieren. Die eigentliche Arbeit besteht nicht darin, möglichst viel zu nehmen – sondern herauszufinden, welches Drittel deins ist.
Reihenfolge schlägt Menge
Fang bei der Basis an: gutes Essen mit kurzer Zutatenliste, weniger ständiges Snacken, ordentlich Schlaf, und dann die ein oder zwei Dinge, die zu deiner Hauptbaustelle passen. Mehr braucht es am Anfang nicht. Wer mit zehn Dingen gleichzeitig startet, weiß am Ende nicht, was gewirkt hat und was nur Geld gekostet hat.
- Ein Thema aussuchen – das, das dich am meisten betrifft.
- Vier bis sechs Wochen dabei bleiben, bevor du bewertest.
- Aufschreiben, was sich ändert. Der Kopf erinnert sich falsch, Notizen nicht.
- Erst dann das nächste Thema angehen.
Das ist nachhaltiger als jeder Hauruck – und deutlich billiger.
Wo es individuell wird
Welches Drittel bei dir das entscheidende ist, ist die eigentliche Frage. Genau die beantwortet kein Blog. Wenn du wissen willst, wo dein Hebel liegt: Melde dich, dann sortieren wir das zusammen.
Beratung anfragenDieser Beitrag dient der Information und der Prävention. Er ersetzt keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung, enthält keine Heilversprechen und keine Dosierungsempfehlungen. Bei bestehenden Beschwerden, Erkrankungen oder der Einnahme von Medikamenten wende dich bitte an deinen Arzt oder Heilpraktiker.