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Nicht alles, was nach Alter aussieht, ist das Alter

„Ich werd halt alt.“ Diesen Satz höre ich ständig. Manchmal stimmt er. Oft ist er nur die bequemste Erklärung.

Reife Stachelbeere am Strauch
Am Strauch ausgereift ist etwas anderes als auf dem Transportweg nachgereift.

Böden werden seit Jahrzehnten intensiv genutzt. Was an Mineralien herausgeholt wird, muss zugeführt werden – und zugeführt wird vor allem das, was die Pflanze zum Wachsen braucht, nicht unbedingt das, was der Mensch am Ende braucht. In der Tierhaltung ist das längst selbstverständlich: Dort wird gezielt zugefüttert, weil man weiß, dass es im Futter sonst fehlt. Beim Menschen redet darüber kaum jemand.

Dazu kommt: Ein Apfel von heute ist nicht mehr derselbe Apfel wie vor fünfzig Jahren. Was außen knackig aussieht, ist innen oft ein Schatten seiner selbst. Und vieles, was im Supermarkt liegt, wird unreif geerntet und reift auf dem Transportweg nach – was nicht dasselbe ist wie am Baum ausgereift.

Was das praktisch heißt

Nicht, dass du in Panik verfallen sollst. Sondern, dass die Gleichung „ich esse doch normal, also bin ich versorgt“ nicht mehr automatisch aufgeht. Und dass Beschwerden, die mit den Jahren kommen und die alle achselzuckend dem Alter zuschreiben, manchmal eher eine Rechnung sind: für Jahre, in denen zu wenig von dem hereinkam, was der Körper braucht.

Was ich daraus mache

Wo es individuell wird

Wo bei dir tatsächlich eine Lücke klafft und wo du dir die Ausgabe sparen kannst, lässt sich nicht pauschal sagen. Genau das schauen wir uns in einer Beratung an – mit deinem echten Alltag als Ausgangspunkt.

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